Eine Früherkennung ermöglicht eine gezielte Behandlung

Alzheimer und andere Formen von Demenz kann man nicht heilen. Es gibt aber Medikamente und Therapien, welche den Verlauf der Krankheit verlangsamen und die Lebensqualität erhöhen. Deshalb ist es sehr wichtig, erste Anzeichen ernst zu nehmen und rechtzeitig zu handeln.

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Abklärung und Diagnose

Erste Anzeichen einer beginnenden Demenzerkrankung müssen von den Betroffen wie auch von den Angehörigen ernst genommen werden. Bei einem Verdacht auf Demenz ist eine Erstabklärung beim Hausarzt sinnvoll. Bestätigt sich der Verdacht, ist eine Untersuchung beim Spezialisten notwendig. Eine weitere Abklärung in einer Memory Klinik wird empfohlen. Je früher die Diagnose erfolgt, desto besser können sich Betroffene und Angehörige darauf einstellen. Nebst Medikamenten und Therapien gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote und Hilfsmittel, die das Leben mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erleichtern und den Betroffenen und deren Angehörigen helfen, sich besser zu organisieren.

Nichtmedikamentöse Therapien

Nichtmedikamentöse Therapien und vielseitige Beschäftigungen im Alltag sind der zentrale Teil einer Demenzbehandlung. Die Betroffenen lernen, gängigeFähigkeiten länger zu erhalten und sich mithilfe verschiedener Strategien im Alltag besser zurecht zu finden. Das beugt Frustrationen vor und hilft, einen konstruktiveren Umgang mit der Krankheit zu finden und das Selbstwertgefühl zu stärken. Zu diesen Therapien gehören zum Beispiel Gedächtnis- und Alltagstrainings, Einzel- oder Paargespräche, kreative oder gesellige Aktivitäten und Sport. Sie wirken sich positiv auf die Stimmung und das Verhalten von Betroffenen aus und helfen mit, die geistigen Fähigkeiten länger zu erhalten. Auch für die Angehörigen haben die nichtmedikamentösen Therapien einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und wirken entlastend.

Weitere Informationen zu nichtmedikamentösen Therapien finden Sie auf der Webseite von Alzheimer Schweiz.

Medikamentöse Therapien

Bis heute gibt es für Demenz kein Heilmittel. Medikamente können aber die Entwicklung einer Demenz verzögern und die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Angehörigen verbessern. Je früher sie eingesetzt werden, desto wirksamer sind sie. Darum ist eine Früherkennung bei Demenz sehr wichtig. Generell ist zu sagen, dass zur Behandlung von Demenz immer auch nichtmedikamentöse Therapien zu empfehlen sind.

Weitere Informationen zu medikamentösen Therapien finden Sie auf der Webseite von Alzheimer Schweiz.

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